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Cyanobakterien – umgangssprachlich Blaualgen genannt – können unter bestimmten Bedingungen plötzlich sichtbar werden. Wenn Licht, Wärme und wenig Strömung zusammenkommen, können sich diese besonders schnell vermehren.
Manche Arten wachsen am Gewässergrund. Lösen sich diese dunklen Matten, treiben sie an die Oberfläche oder sammeln sich am Ufer, wie auf dem linken Bild – oft unbemerkt. Andere Arten bilden aufschwimmende Blüten: grünliche, blaugrüne oder rötliche Schlieren und Teppiche auf der Wasseroberfläche (rechtes Bild). Möglich machen das winzige Gasbläschen in ihren Zellen, mit denen sie aufsteigen.
Beide Formen können giftige Stoffe produzieren, die für Mensch und Tier gesundheitsschädlich sein können. Warnzeichen sind ungewöhnliche Wasserfärbung, Trübung, Blasen, schleimige Schlieren oder dunkle Beläge auf Steinen oder dem Gewässergrund, auch wenn das Wasser sonst klar erscheint. Da sich die Situation lokal stark unterscheiden und rasch verändern kann, ist umsichtiges Verhalten besonders wichtig.
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