Fokusthema
 
Wasserbau: Mit Holz Lebensräume schaffen
Fast ein Viertel unserer Flussstrecken und Bachläufe sind verbaut, was Auswirkungen auf die Artenvielfalt hat. Mit Gewässerrevitalisierungen können wertvolle, attraktive Lebensräume für Natur und Mensch geschaffen werden. Holz als CO2-neutraler Baustoff dient dabei sowohl der Ökologie als auch dem Erosionsschutz.

Im Gespräch
 
«Wichtige Erfahrungen mit Totholzeinbauten gesammelt»
Rolf Fuchs, Leiter Landschaft der Gemeinde Köniz und Bruno Gerber, Projektleiter Wasserbau OIK II, ziehen Bilanz über das Revitalisierungsprojekt am Scherlibach. Das Anfang 2017 abgeschlossene Projekt wurde durch den Renaturierungsfonds des Kantons Bern finanziert und war ein Schweizer Pilotprojekt. 270 m³ Totholz wurden auf 650 m Flusslänge eingebaut, um das Schwemmholz zurückzuhalten und ökologisch wertvolle Lebensräume zu schaffen.

Projekte
 
Berner Jura: Investition in die Verkehrssicherheit
Die Kantonsstrasse Nr. 248.1 verbindet Tramelan mit La Ferrière und St-Imier und stellt eine wichtige und stark befahrene Verbindung zwischen der Schweiz und Frankreich dar. Seit Anfang der 1970er Jahre wurde die Strasse nur punktuell instand gesetzt und weist dementsprechend Schäden und Schwachstellen auf.  Nun wird der Abschnitt zwischen Les Reussilles und dem Kanton Jura umfassend saniert.

Wildwarnanlage Mäderen zeigt deutliche Erfolge
Ein Pilotprojekt beweist schon vor der Inbetriebnahme seinen Erfolg: Auf der rund acht Kilometer langen Strasse wurden pro Saison bisher rund 15 Kollisionen mit Rotwild registriert – höchste Zeit, etwas zu unternehmen. Der Prototyp der elektronischen Wildwarnanlage ist zwar noch in der Testphase, trotzdem haben die Kollisionen rapide abgenommen. Peter Flück vom Oberingenieurkreis I erläutert das innovative Projekt.

Die Kantonsstrasse mitten in der Firma
Strassensanierung im Holzbetrieb: So präsentiert sich die Situation für die Mitarbeitenden der Firma OLWO AG in Worb. Die Bollstrasse von Boll nach Worb führt nämlich genau zwischen ihrem Betrieb durch. Täglich queren Mitarbeitende zu Fuss oder mit dem Stapler die Fahrbahn um Holz vom Lager in die Produktion zu transportieren oder um den Pausenraum zu besuchen, während der Verkehr weiter rollt.

Spotlight
 
Spannender Alltag im Wasserbau
Die Aufgaben der Wasserbauingenieurinnen und -ingenieure im Tiefbauamt des Kantons Bern sind äusserst abwechslungsreich und verantwortungsvoll. Sie leisten einen wichtigen Beitrag, damit Fliessgewässer im Kanton Bern ihre vielfältigen Funktionen nachhaltig erfüllen können. Jon Drewes - Projektleiter Wasserbau beim OIK IV - erzählt aus seinem Alltag und was für ihn die spannendsten Momente sind.

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